Tag Archives: Berlin

Berlinale 2019

Zwei tolle Filme gesehen.

Mein Lieblingsfilm: God exists – her name ist Petrunya. Ganz starke Story, tolle Kamera und eine fantastische Hauptdarstellerin.

Auch sehr schön und angeblich ein absoluter Favorit für den Bären: So long, my Son.

Ein Film aus der Katgegorie „Filme, die die Welt nicht braucht: „Répertoire des villes disparues – Ghost Town Anthology“


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km 10 am Stuttgarter Platz

Berlin Halbmarathon 2017

Marathon-Lauf-Halbmarathon

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Viele Freiwillige und ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass der Service läuft

Weihnachten in der Bahnhofsmission

Der 24.12., Heilig Abend ist natürlich auch in der Bahnhofsmission ein ganz besonderer Tag. Es ist zwar Weihnachten, aber natürlich hat die Bahnhofsmission auch an diesem Tag, wie an allen anderen Tagen des Jahres auch geöffnet und bietet ihren Gästen aber einen ganz besonderen Service, den es nur an diesem Tag gibt.
Es gibt Gänsekeulen mit Rotkohl und Klösen und die Gäste müssen nicht, wie sonst während des Jahres anstehen und Ihr Essen am Tresen abholen, sondern werden von einer Reihe Mitarbeitern, meist Freiwillige und ehrenamtliche Helfer, bedient.
Das dieser Tag wirklich etwas ganz besonderes auch für die Gäste der Bahnhofsmission ist merkt man schon Tage vorher. Es ist eine Vorfreude und positive Spannung spürbar. Das Weihnachtsessen ist Gesprächsthema auf der Straße unter den Gästen und Wohnungslosen. Fast wie die kleinen Kinder auf die Bescherung an Weihnachten hinfiebern freuen sich die Gäste auf das Ente, Klöse, Rotkohl am Heiligen Abend in der Bahnhofsmission.

Auf dem Gehweg vor der Bahnhofsmission in der Jebensstaße gibt es schon den ganzen Tag gegrillte Würstchen, Steaks und Getränke, sowie bis ca. 12 Uhr eine Kleiderausgabe in der Unterführung vom Bahnhof.

Während drinnen gegessen wird geht das Leben vor der Tür auf der Straße normal weiter, mit allen alltäglichen Problemen. So musste, wegen einer Schlägerei mal wieder die Polizei anrücken. Und wann immer es Probleme gibt „unsere Freundin“ Cheyenne ist immer mittendrin. Sie sagt zwar, dass der Ärger immer zu ihr käme, aber ich entgegne ihr dann regelmäßig, dass es eher so ist, dass sie den Ärger mitbringt, bzw. provoziert und auslöst. Aber wir Zwei werden uns da wohl nie auf eine gemeinsame Sicht der Dinge einigen können.

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Hier schläft P.

Der Versuch nicht zu sterben

Die Geschichte von P. oder der Versuch nicht zu sterben

Hier schläft P.

Hier lebt, schläft, vegetiert (oder wie immer man das nennen soll) P.

 

P. möchte seinen Namen nirgends lesen, er möchte nicht fotografiert werden, weil er sich schämt und P. redet auch nicht viel. Meist reden nur seine Kumpels, die auch dafür sorgen, dass er überlebt und erzählen mir was ihm passiert ist.
P. ist aus Polen, obdachlos und mittellos. P. hat knapp überlebt. Er hatte eine Notoperation, lag zwei Monate im Koma und wurde künstlich beamtet und hat einen Luftröhrenschnitt. Für meine Begriffe gehört P. in medizinische Obhut und nicht unter miserablen hygienischen Bedingungen auf die auf die Straße. Aber P. ist nicht krankenversichert und so kann er sich die med. Versorgung nicht leisten. Sieht man es positiv kann man sagen, dass P. Glück hatte. In einem anderen Land hätte man ihn ohne Geld gar nicht erst operiert. Hier in Deutschland hat man ihn mit einer Notoperation das Leben gerettet. Da er aber die Behandlung nicht bezahlen kann hat man ihn aus dem Krankenhaus entlassen und mit dem Luftröhrenschnitt, der nicht vernäht, oder verheilt, sondern nur mit einem Pflaster zugeklebt ist, wieder auf die Straße entlassen. Hinzu kommt, dass niemand weiß, wer für die Kosten seiner Not-OP aufkommt.
P. leidet sichtlich, er hat schmerzen und kann sich kaum bewegen, hat aber keine Schmerzmittel. Er kann nicht einmal ohne Fremde Hilfe auf die Toilette gehen. Und von wegen Toilette?? Welche Toilette? Die Straßentoilette!
Wären nicht seine Kumpels, die ihm helfen, ihn zur Toilette begleiten, ihn mit Essen versorgen und schauen, dass er sich langsam erholt, wer weiß was mit ihm geschehen würde. Vielen Dank dafür, denn Ihr habt selber nichts, lebt selber auf der Straße, kümmert Euch aber um die, denen es noch schlechter geht als Euch. Ich habe wirklich Respekt und Hochachtung vor Euch!

Mich berührt das, es macht mir zu schaffen und ich stehe hilflos daneben und kann nichts tun. Puuuuhhhhh!!!!

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