328 – Mario Röllig – Reportage
Mit 19 Jahren wurde Mario Röllig in der DDR quasi über Nacht zum Staatsfeind. Man hat ihn eingesperrt, gedemütigt und gefoltert. Heute redet er öffentlich über das Erlebte, klärt auf, über die Diktatur, den perfiden Machtapparat, und was die Täter, die heute immer noch unter uns leben, ihm angetan haben.

328 – Mario Röllig – Reportage

Alles begann eigentlich ganz klein. Für einen Workshop sollte eine Fotoserie zum Thema „Strategien der Macht“ entstehen. Meine erste Idee war es in einem Gefängnis zu fotografieren. Leider war das in keiner der Haftanstalten möglich. Von Gefängnis war der Weg dan kurz zu ehemaligen Gefängnis und Gedeänkstätte Hohenschönhausen. Um einen Eindruck von dem Ort zu bekommen nahm ich dann einer öffentlichen Führung teil, die von Mario Röllig durchführte und dabei seine Geschichte erzählte. Diese hat mich so bewegt, dass ich direkt im Anschluß an die Führung ansprach und fragte, ob er sich vorstellen könnte mit mir seine Geschichte fotografisch zu erzählen. So entstand dann die Fotoreportage von Mario und ein kleines Begleitbuch „328 – Mario Röllig“, welches auch in der Buchhandlung der Gedenkstätte verkauft wird.

Mit 19 Jahren wurde Mario Röllig in der DDR quasi über Nacht zum Staatsfeind. Man hat ihn eingesperrt, gedemütigt und gefoltert. Heute redet er öffentlich über das Erlebte, klärt auf, über die Diktatur, den perfiden Machtapparat, und was die Täter, die heute immer noch unter uns leben, ihm angetan haben.

Hier geht es zur vollständigen Reportage und allen Fotos, unterlegt mit Texten, gesprochen von Mario selbst.